• Agrarwende

    Ernährung ist eine Frage des Klimaschutzes

Agrarwende

Nachhaltige Landwirtschaft statt industrieller Massenproduktion

 Dass Ernährung keine reine Privatsache ist, wird immer mehr Menschen bewusst. Die Agrarwirtschaft schlägt mit rund 14 Prozent bei den globalen Treibhausgasen zu Buche und trägt damit enorm zum Klimawandel bei. Die Klima-Allianz Deutschland setzt sich für eine Politik ein, die den Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf Mensch, Tier, Umwelt und Klima Rechnung trägt und dafür sorgt, diese zu minimieren.

Mit der wachsenden Weltbevölkerung wächst auch der Bedarf an Nahrungsmitteln und mit ihm wachsen die Folgen des Klimawandels. Die Klima-Allianz Deutschland setzt sich für eine klimaschonende und nachhaltige Landwirtschaft ein, die sich am Schutz von Natur und Tieren orientiert, gesunde Lebensmittel erzeugt und (klein)bäuerliche sowie ökologische Anbauweisen gegen die Übermacht multinationaler Agrarkonzerne verteidigt. Der Ausstoß an Treibhausgasen aus der Landwirtschaft muss bis 2050 um 60 Prozent reduziert werden, um die internationalen Klimaziele einzuhalten. Die nationale und europäische Agrarpolitik muss ihrer globalen Verantwortung für den Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung gerecht werden. Eine in den vergangenen Jahren stark gewachsene Bürgerbewegung, als deren Teil die Klima-Allianz Deutschland sich versteht, verleiht diesen Anliegen durch vielfältige Protestformen Ausdruck. Und immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher setzen sich durch bewusste Kaufentscheidungen für die Agrarwende ein.

Publikationen

Positionen Energiewende Klimapolitik Nationale Klimapolitik Verkehrswende Agrarwende Effizienzwende Kohleausstieg

Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft

Positionen Klimapolitik Agrarwende Internationale Klimapolitik

Positionspapier zu REDDplus

Kontakt

Malte Hentschke
Referent Kommunikation
malte.hentschke@klima-allianz.de
Telefon: 030/780 899 511

Key Facts

14 Prozent der globalen Treibhausgase entstehen in der Landwirtschaft

Allein 7,2 Prozent sind es in Deutschland

Agrarsubventionen der EU: rund 6,2 Milliarden Euro fließen jährlich nach Deutschland

Hintergrund

Nachhaltige Landwirtschaft

Die industrielle Landwirtschaft hat heute eine Vielzahl von negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt. Der WWF setzt sich für eine Reform der Agrarpolitik ein – weg vom Gießkannenprinzip, hin zu einer gezielten Förderung einer naturnahen ländlichen Entwicklung: eine Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel erzeugt und die artenreichen Lebensräume erhält, um die Bedürfnisse von Mensch und Natur gleichermaßen zu schützen.

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Aktion

Aktiv in der Veggie-Bewegung

Sie möchten sich für die vegan-vegetarische Bewegung engagieren und Teil der Community werden? Der VEBU bietet nützliche Informationen, wo und wie Sie aktiv werden und sich für weniger Fleischkonsum einsetzen können. Sie können sich im Aktiven-Netzwerk engagieren, sich zur Aktivisten-Akademie anmelden oder als Experte mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

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Welternährung

Ernährung sichern

Die Hälfte der weltweit Hungernden sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, obwohl diese einen großen Teil unserer Nahrung produzieren. Ein Grund dafür ist, dass sie von Regierungen vernachlässigt und von internationalen Konzernen ausgebeutet werden. OXFAM unterstützt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern dabei, nachhaltig und an den Klimawandel angepasst zu wirtschaften und ihre Produkte unter fairen Bedingungen zu vermarkten.

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