• Klimabedingte Migration

    Fluchtursache Klimawandel bekämpfen!

Fluchtursache Klimawandel

Klimabedingte Migration verhindern

Steigende Temperaturen und Meeresspiegel, veränderte Niederschlagsmuster und zunehmende Extremwetterlagen, schmelzende Gletscher und historisch immer häufigere Naturkatastrophen.

Die Symptome des Klimawandels haben erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Menschheit. Besonders betroffen sind vor allem die Menschen, die am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind. Dahingegen spüren die industrialisierten Länder mit ihren hohen CO2-Emissionen bislang verhältnismäßig wenig von den Folgen globaler Erwärmung und sind zugleich finanziell besser ausgestattet, um sich an diese anzupassen.

Die Folgen des Klimawandels gefährden Lebensgrundlagen, verschärfen (Ressourcen-)Konflikte und machen die Heimat von Millionen Menschen zeitweise oder dauerhaft unbewohnbar. Auch wenn er aufgrund der Komplexität von Migrationsprozessen und ungenauer Datenlagen schwer zu messen ist, gehört der Klimawandel zu den wesentlichen Push-Faktoren, die Menschen zu Flüchtlingen und MigrantInnen machen.

Publikationen

Publikationen Positionen Klimapolitik Nationale Klimapolitik Internationale Klimapolitik Kohleausstieg Klimabedingte Migration

COP23: Deutschland muss in der Klimapolitik liefern!

Positionen Klimabedingte Migration Publikationen

Migration, Vertreibung und Flucht in Folge des Klimawandels

Klimabedingte Migration Hintergrund Publikationen

Vom Klimawandel vertrieben

Termine

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Kontakt

Malte Hentschke
Referent Kommunikation
malte.hentschke@klima-allianz.de
Telefon: 030/780 899 511

Key Facts

17,5 Millionen Menschen mussten 2014 aufgrund von Extremwetterereignissen ihre Heimat verlassen.

Bei den meisten "Klimaflüchtlingen" handelt es sich um Binnenvertriebene.

Klimawandel ist nur ein weiterer Treiber für Migrationsprozesse.

Hintergrund

Fluchtursache Klimawandel

Auch wenn Prognosen zum Ausmaß klimabedingter Migration schwierig sind, bestätigt eine kontinuierlich wachsende Zahl von Länderstudien, dass die Folgen des Klimawandels im Hinblick auf Migrations- und Fluchtbewegungen bereits heute dramatisch sind. So werden immer mehr Menschen zu Flucht, Migration und Umsiedlung gezwungen, weil die Lebensgrundlagen vor Ort nicht mehr gesichert sind und das Überleben unmöglich wird.

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Interview

Workshop Klimabedingte Migration

Im Anschluss an den Workshop führte die Klima-Allianz Deutschland ein Interview mit Jessica Fritz, Bildungsreferentin beim Jugendrotkreuz, und Sophia Wirsching, Beraterin für Migration und Entwicklung bei Brot für die Welt. In den Diskussionen wurde deutlich, dass die große Herausforderung darin besteht, klimabedingter Migration durch aktiven Klimaschutz und wirksame Klimaanpassungsmethoden vorzubeugen. Ein grundlegendes Problem bestehe darin, dass keine allgemeingültige Definition für Klimamigration existiere.

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Klimagespräche

Folgen des Klimawandels

Bei den #05 Berliner Klimagesprächen am 30. März diskutierten VertreterInnen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Folgen des Klimawandels für die Länder des globalen Südens. Mit der nigerianischen Klima-Aktivistin Chinma George diskutierten Marion Lieser (Geschäftsführerin von Oxfam Deutschland), Dennis Tänzler (Director of International Climate Polic von adelphi) und Peter Fischer (Beauftragter für Energie- und Klimapolitik und Exportkontrolle im Auswärtigen Amt). Die Diskussion leitete Dagmar Dehmer vom Tagesspiegel.

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