News

30.07.2020

Erneuerbare Energien in Deutschland knacken erstmals die 50-Prozent-Marke

Der Anteil der Erneuerbaren Energien auf dem deutschen Strommarkt ist im ersten Halbjahr 2020 deutlich angestiegen. „Das ist eine gute Basis für die Energiewende durch emissionsfreie Stromerzeugung und den überfälligen Abschied von fossilen Energieträgern“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE).

27.07.2020

Deutsche Bank bewegt sich nach Paris, hinkt Konkurrenz weiter hinterher

Deutschlands größte Privatbank hat heute Richtlinien im Kohle-, Öl- und Gasbereich veröffentlicht, um ihre Geschäfte mit fossilen Energieträgern zu reduzieren. Regine Richter, Energie-Campaignerin bei urgewald, kommentiert.

27.07.2020

Analyse: Vertrauensschutz für Braunkohlebetreiber und Ungewissheiten zu Lasten der Umwelt

ClientEarths rechtliche Analyse des öffentlich-rechtlichen Vertrags mit Braunkohlebetreibern zeigt, dass sich darin zulasten gesellschaftlicher und klimapolitischer Belange deutlich die Interessen der Braunkohlebetreiber widerspiegelt. Die vertraglichen Bestimmungen schützen die Interessen der Braunkohleunternehmen mehr als ein Gesetz oder eine Rechtsverordnung dies täten – und werden eine ambitioniertere Klimapolitik in Zukunft erschweren.

23.07.2020

Wendepunkt auf dem EU-Strommarkt: Erneuerbare Energien überholen erstmals fossile Energieträger

Erstmals war der Anteil der Erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2020 größer als der fossiler Energieträger. „Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer 100 Prozent von Erneuerbaren Energien getragenen europaweiten Energiewende“, sagt Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). „Wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen, sondern es nur als einen weiteren Schritt für ein perspektivisch emissionsfreies Europa betrachten.“

22.07.2020

EU-Sondergipfel zu Coronahilfen – Das sagen unsere Mitglieder

Nach viertägigen Beratungen in Brüssel haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs am Montag auf ein 1,8 Billionen Euro schweres Haushalts- und Finanzpaket geeinigt. Ab dem nächsten Jahr bis 2023 sollen aus diesen Geldern 750 Milliarden Euro für den Aufbau der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie investiert werden.

Wie bewerten unsere Mitglieder den Beschluss?

22.07.2020

Mehrjähriger EU-Finanzrahmen verfehlt Ziele der Farm-to-Fork-Strategie

"Nach den ambitionierten Zielen der Farm-to-Fork und Biodiversitätsstrategie hat der EU-Gipfel mit der Ausgestaltung des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) der EU gestern für einen Dämpfer gesorgt.", kommentiert Jan Plagge, der Präsident Bioland e.V.

21.07.2020

Kompromiss des EU-Gipfels geht auf Kosten von Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit. Germanwatch hofft auf Verbesserungen durch EU-Parlament.

Die Einigung im Europäischen Rat zu den EU-Konjunkturhilfen und zum Haushalt für die kommenden sieben Jahre ruft bei der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein zwiespältiges Echo hervor.

21.07.2020

EU-Gipfel: Bundeskanzlerin muss aus Respekt vor künftigen Generationen für höheres EU-Klimaziel als Teil des EU-Konjunkturpakets werben

Gemeinsame Pressemitteilung von NABU, BUND, WWF, Germanwatch, E3G und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR)

Anlässlich der heute beginnenden Sondersitzung der EU-Staats- und Regierungschefs über das angepasste mehrjährige EU-Budget und ein 750 Milliarden Euro schweres Wiederaufbauprogramm zur Überwindung der Wirtschaftskrise fordern sechs deutsche Umweltverbände von Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Bekämpfung der Klimakrise bei den Ratsverhandlungen höchste Priorität...

15.07.2020

Globale Wirtschaft fairer gestalten: Ein Lieferkettengesetz für Deutschland

Nur 22 Prozent der deutschen Unternehmen erfüllen in ihren Lieferketten die Mindeststandards, die der nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte der Bundesregierung vorsieht. Diesen Missstand soll nun ein Gesetz ändern: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller kündigten am Dienstag ein Lieferkettengesetz an, das Unternehmen zu mehr Verantwortung verpflichtet. Fairtrade Deutschland begrüßt den Vorstoß.

14.07.2020

Verfahren zur Umplanung des Tagebaues Welzow-Süd jetzt beginnen. Koalitionsvertrag verpflichtet zu „unverzüglichen landesplanerischen Änderungen“

Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert die Brandenburgische Landesregierung auf, das Braunkohlenplanverfahren zur Umplanung des Tagebaues Welzow-Süd noch im Sommer zu eröffnen. Im Koalitionsvertrag ist festgeschrieben, dass dies „unverzüglich“ nach Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetzes im Bund geschehen soll.