News

10.09.2019

Bündnis Bürgerenergie: Aufwind für Windenergie aus Bürger*innenhand

Die "Energiewende von unten" ist ins Stocken geraten. Die Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften bremsen die Beteiligung der Bürger*innen am Windausbau. Das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) nahm den Windgipfel von Bundeswirtschaftsminister Altmaier zum Anlass, um für eine gründliche Überarbeitung der gesetzlichen Regelungen zu plädieren.

04.09.2019

Kein Strukturwandel ohne Erneuerbare Energien

Im Referentenentwurf zur Strukturstärkung fehlt es an klaren Zusagen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der Bundesverband der Eneuerbaren Energien (BEE) fordert in seiner Stellungnahme, Investitionen in die Regionen zu nutzen, um damit gezielt Wind- und Solarenergie zu stärken.

02.09.2019

Gericht stoppt Tagebau Jänschwalde aufgrund schwerer Versäumnisse des Betreibers

Das Verwaltungsgericht Cottbus hat einen Antrag der Tagebaubetreiberin LEAG, den Tagebaubetrieb in Jänschwalde trotz ausstehender Umweltverträglichkeitsprüfung vorerst weiterlaufen zu lassen, abgelehnt. Nun muss die LEAG den Tagebau auf einen sogenannten Sicherheitsbetrieb herunterfahren. Deutsche Umwelthilfe und Grüne Liga bewerten Beschluss als überfälligen Beitrag für Naturschutz vor Ort.

28.08.2019

Rückenwind für Klimaschutz: Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel

Die Klima-Allianz Deutschland hat heute Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch in Berlin getroffen. Vertreter*innen aus der Breite der Mitgliedschaft machten deutlich, dass es großen gesellschaftlichen Rückenwind für mehr ambitionierten Klimaschutz gibt.

27.08.2019

Germanwatch: G7 klimapolitisch nicht gemeinsam handlungsfähig

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht im Ergebnis des Gipfels in Biarritz einen klaren Beleg, dass die G7 mit dieser US-Regierung klimapolitisch nicht handlungsfähig ist. Zugleich gäbe es einige Anzeichen, dass die "G6"-Staaten die internationale Kooperation vorantreiben und die USA isolieren wollen.

23.08.2019

MISEREOR: Klimagerechtes Bauen - weltweit

Gebäude und der Bausektor sind für 39 Prozent der globalen energiebedingten CO2-Emissionen verantwortlich. Gleichzeitig fehlt es vielen Menschen, insbesondere in den wachsenden Millionenstädten, an einer würdevollen Unterkunft. Rückblickend auf jahrelange Projektarbeit formuliert MISEREOR im neu erschienenen Positionspapier Anforderungen an sozial- und umweltverträgliches Bauen.

21.08.2019

Verbändeappell: CO2-Preis einführen!

Gemeinsam mit sechs weiteren Verbänden appelliert die Klima-Allianz Deutschland an die Bundesregierung, möglichst bald eine umfassende und sozial gerechte CO2-Bepreisung als Teil des 2030-Maßnahmenpakets einzuführen. Angesichts der zunehmend spürbaren Folgen der Klimakrise auch in Deutschland sei eine grundlegende Weiterentwicklung zahlreicher Politikinstrumente überfällig.

12.08.2019

Environmental Justice Foundation: Deutschlands Verantwortung im Schutz von Klimaflüchtlingen

Mit ihrem Positionspapier „Eine aktive Klimapolitik Deutschlands zum Schutz von Menschenrechten weltweit“ betont die Environmental Justice Foundation (EJF) die Bedeutung und Verantwortung Deutschlands, mutig für den Schutz von Klimaflüchtlingen weltweit voranzugehen. Durch die Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat und die künftige Ratspräsidentschaft in der EU kann Deutschland dazu beitragen, den Zusammenhang zwischen Klimakrise und Menschenrechten auf internationaler Ebene zu diskutieren.

08.08.2019

IPCC-Sonderbericht: Mitglieder der Klima-Allianz fordern echte Agrarwende

Der Sonderbericht des Weltklimarats zu Klimawandel und Landsystemen zeigt deutlich, dass es so in der Landwirtschaft nicht weitergehen kann. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen nehmen dies zum Anlass, um ihre Forderungen an die Bundesregierung weiter zu schärfen.

06.08.2019

Nationaler Energie- und Klimaplan: Bundesregierung droht Klimaziele 2030 zu verfehlen

Mit dem derzeitigen Entwurf zum Nationalen Energie- und Klimaplan (NECP) des Bundeswirtschaftsministeriums werden die Klimaziele für 2030 erneut deutlich verfehlt. Bereits im Juni bewertete die EU-Kommission den deutschen Beitrag als unzureichend. In einer Stellungnahme kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mangelnde öffentliche Beteiligung und fordert eine politische Neuausrichtung.