Bischöfin Beate Hofmann plädiert für Nachhaltigkeit

Bischöfin Dr. Hofmann hat bei der Herbstsynode die Nachhaltigkeit an den Anfang ihres Berichtes gestellt: "Das braucht intensive Beschäftigung mit Klimaschutz auf allen kirchlichen Ebenen und intensive Bildungsbemühungen zu nachhaltigem Handeln. Es braucht den Willen, auch bei der Verlagerung der Verantwortung für Bauen und Sanierung auf die Ebene der Kirchenkreise den Klimaschutz ernst zu nehmen und nicht nachrangig zu behandeln. Deutlich ist: Klimaschutz kostet Geld, er verändert unsere Gewohnheiten und er wird uns Verzicht abfordern und an manchen Stellen weh tun und unser Leben – eben: nachhaltig – verändern. Aber all das nicht zu tun, wird noch viel mehr kosten, nicht nur Geld, sondern Leben.

Wenn wir da mogeln und bequem bleiben, werden wir schuldig – an unserem Auftrag, an unseren Kindern, an unseren Geschwistern weltweit, an der Schöpfung. Sich an dieser Stelle einfach darauf auszuruhen, dass Gott Schuld vergibt und die Sünder annimmt, wäre zu einfach. Das Vertrauen auf Gottes Gnade macht es uns ja gerade möglich, mutig, entschlossen und beherzt zu glauben und zu handeln.

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Stefan Weiß

Klimaschutzmanagement


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