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Klimapilger*innen erreichen Katowice!

Nach 90 Tagen und 1.770 gelaufenen Kilometern trafen die Klimapilger*innen am frühen Nachmittag an ihrem Ziel ein: Sie erreichten Katowice, wo derzeit die 24. UN-Klimakonferenz (COP 24) stattfindet. Damit erreicht der 3. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit seinen Höhepunkt und Abschluss.

Die Pilger*innen werden hier am Samstag und Sonntag ihre Forderungen vorstellen. Hierzu laden wir alle Medienvertreter*innen herzlich ein:

Samstag, 19 Uhr, Deutscher Pavillon

Inhalt: Vorstellung der Ziele, Eindrücke des Weges und anschließende Diskussionsrunde

Referentinnen: Christine Müller, Mit-Initiatorin des Pilgerweges, Pilgerin, Arbeitsstelle Eine  Welt in der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens Juliana Klengel, Koordinatorin des 3. Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit

Sonntag, 13 Uhr, Climate Hub

Adresse: Rondo Ziętka 1, 40-121 Katowice

Inhalt: Klimapilger (Bonn-Katowice, Vatikan-Katowice) stellen ihre Forderungen und den Weg in Wort und Film vor (Terminankündigung hier http://climatehub.pl/index.php)

Referenten: Wolfgang Eber, Wolfgang Löbnitz, Jens Knölker (Pilgerbasis)

Sonntag, 15 Uhr, Christkönigskathedrale (Katowice)

Ökumenischer Abschluss-Gottesdienst für alle Pilger*innen

Adresse: Archikatedra Chrystusa Króla, Plebiscytowa 49a, Katowice 40-041

Hintergrund

Der deutsch-polnische ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit führte über 90 Tage und 1.770 gelaufene Kilometer und endet am 9. Dezember im polnischen Katowice, wo die 24. Welt-Klimakonferenz (COP 24) stattfindet.

Neben den wechselnden Tagespilgern gibt es dabei auch eine feste Gruppe von Dauerpilgern, welche die gesamte Strecke bis Katowice gehen. Seit dem Start am 9.9. in Bonn haben sich bereits über 1.500 Pilger/innen an dem Weg beteiligt (Mehrfachzählungen bei Langzeitpilgern). Die Organisation auf polnischer Seite wurde vom Polnischen Ökumenischen Rat und polnischen Gemeinden aufopferungsvoll organisiert und unterstützt. Die Pilgerinnen und Pilger gingen durch die drei großen deutschen Braunkohlegebiete, besuchten besondere "Schmerzpunkte" (z. B. Hambacher Forst, Pödelwitz bei Leipzig, Lausitz) und stärkten sich spirituell an "Kraftorten", bei Gottesdiensten und im gemeinsamen Gebet. Unterwegs warben die Pilgerinnen und Pilger bei 14 Aktionstagen und zahlreichen weiteren Veranstaltungen für die https://www.klimapilgern.de/unsere-forderungen/, u. a. nach einem gerechten und schnellen Kohleausstieg und einer ökologischen Verkehrswende.

40 Unterstützer*innen

Der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit wird unterstützt von einem breiten ökumenischen Bündnis aus 40 Organisationen, Initiativen und Unternehmen, darunter Brot für die Welt, das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e.V., die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Deutsche Bischofskonferenz, der Polnische Ökumenische Rat und das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger'. Weitere Informationen, Geschichten vom Weg, Anmeldung und Fürsprachen unter http://www.klimapilgern.de.

Download Pressefotos: https://www.magentacloud.de/share/p.ior3vei4#$/

Quelle: Klimapilgern

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