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Netzwerk21Kongress gastiert 2018 in Dessau-Roßlau

Am 10. und 11. Oktober treffen sich kommunale Nachhaltigkeitsakteure aus dem gesamten Bundesgebiet in Dessau-Roßlau zum 12. Netzwerk21Kongress. Der Kongress lädt Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltungen, Politik, Kirchen, Wissenschaft und Wirtschaft dazu ein, die konkrete Umsetzung der weltweiten Ziele für nachhaltige Entwicklung in Städten und Gemeinden in Deutschland zu diskutieren. Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung der Grüne Liga.

o    Bundesweiter Fortbildungskongress will Nachhaltigkeit in Kommunen stärken
o    Motto: „Bauhaus der Lebensstile – SDGs als Chance“
o    Anmeldung ab sofort möglich

Die Stadt Dessau-Roßlau ist Kooperationspartner der Veranstaltung im Technikmuseum „Hugo Junkers“. Mit den Sustainable Development Goals (SDGs) haben die Vereinten Nationen 2015 globale Ziele für eine ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltige Entwicklung formuliert. So sollen zum Beispiel bis zum Jahr 2030 das Wirtschaftswachstum nachhaltiger gestaltet, soziale Ungleichheiten verringert und wirksame Maßnahmen zu Bekämpfung des Klimawandels ergriffen werden.

Karen Thormeyer vom Umweltverband GRÜNE LIGA ist Sprecherin des Netzwerk21Kongress und betont die Rolle von Städten und Gemeinden bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele: „Nachhaltige Entwicklung beginnt in den Kommunen, sie sind die entscheidenden Akteure bei der Umsetzung der 17 SDGs und ihrer 169 Unterziele. Hier wird sich letztendlich zeigen, ob nachhaltige Entwicklung ein Erfolg sein wird. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, auf welche Weise Kommunen das Thema Nachhaltigkeit angehen und die Bürger*innen und zivilgesellschaftliche Initiativen umfassend in den Umsetzungsprozess einbinden.“

Genau dort setzt der Kongress inhaltlich an. So zeigt zum Beispiel die Energieavantgarde Anhalt, ein Zusammenschluss aus Bürger*innen, Kommunen und Unternehmen, mit welchen Mitteln die Energiewende vor Ort zum Wohl von Region und Umwelt  gemeinsam gestaltet werden kann.In zahlreichen weiteren Workshops, Plena und Fachvorträgen können sich Kongressteilnehmer*innen mit den Herausforderungen für Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohnern in einer globalisierten Welt befassen, Stadt-Umland Beziehungen beleuchten oder das Ecodesign als Chance für neue Geschäftsmodelle diskutieren.

Am ersten Kongressabend wird im Umweltbundesamt der renommierte Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis „ZeitzeicheN“ an vorbildhafte Projekte und Initiativen verliehen. Zudem können Kongressteilnehmer*innen die Nachhaltigkeitslandschaft von Stadt, Region und Land auf Exkursionen kennenlernen und neue Kontakte knüpfen.

Warum sich der Wanderkongress in diesem Jahr für die Bauhausstadt als Austragungsort entschieden hat, erklärt abschließend Karen Thormeyer:  „In Dessau-Roßlau haben wir eine Partnerstadt mit Kompetenz in nachhaltiger Stadtentwicklung gefunden, zum Beispiel durch die Teilnahme am bundesweiten Projekt `Städte wagen Wildnis´ oder durch Einführung der ersten Elektrobuslinie im Sachsen-Anhalt. Ich bin sicher, dass wir der Stadt mit dem Kongress hier neue Impulse liefern können und selbst von den praktischen Erfahrungen der Verwaltung und den bürgerschaftlichen Initiativen der Stadt profitieren können.“
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Informationen zum Netzwerk21Kongress, zum Programm und zur Anmeldung unter:

www.netzwerk21kongress.de


Der 12. Netzwerk21 Kongress wird gefördert und unterstützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt, durch Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit Mitteln des  Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, durch das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Dessau-Roßlau. Weitere Unterstützer sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, das Klima-Bündnis und ICLEI.

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