#SozialerKlimaschutz: Zu wenig Klimaschutz ist teurer und ungerechter als ambitionierter Klimaschutz

Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) startet die Veröffentlichungsreihe “#SozialerKlimaschutz”, in der sozialpolitische Aspekte des Klimaschutzes kurz und prägnant dargestellt werden.

Den Auftakt der Reihe macht heute ein Policy Brief zu den „Folgekosten der Klimakrise. Warum sie die gesellschaftliche Ungleichheit verstärken“. Er fasst die wesentlichen Erkenntnisse einer Studie für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zu  den "Verteilungswirkungen eines fortschreitenden Klimawandels" zusammen.
Der Policy Brief stellt dar, dass unterlassener Klimaschutz langfristig unsozialer wäre als die frühzeitige Umsetzung von wirksamen Klimaschutzmaßnahmen. Denn der Klimawandel wird absehbar besonders Grundbedürfnisse wie Wohnen, Ernährung und Mobilität verteuern. Vulnerable Gruppen, wie z.B. Haushalte mit geringem Einkommen geben bereits heute einen erheblichen Anteil ihres Budgets zur Befriedigung dieser Grundbedürfnisse aus und haben daher keine finanziellen Spielräume für Anpassungsmaßnahmen.
 
Drei weitere Teile der Reihe #SozialerKlimaschutz“ folgen im Lauf des Septembers. Sie werden u.a. die Lenkungswirkung des nationalen Emissionshandels behandeln, wie dieser bei weiter steigenden Preisen sozialverträglich gestaltet werden kann und wie eine faire Kostenteilung im Mietbereich aussehen könnte.

 

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Carolin Schenuit

Geschäftsführende Vorständin

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