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24.06.2020

EU-Ratspräsidentschaft: Klima zur Priorität machen

Das Bundeskabinett beschließt heute das Programm für die EU-Ratspräsidentschaft, die Deutschland ab dem 1. Juli turnusgemäß übernimmt. Dr. Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland, fordert Kanzlerin Merkel auf, Klimaschutz während der Präsidentschaft zur Priorität zu machen.

„Der Bundesregierung kommt während der deutschen Ratspräsidentschaft in Zeiten der Krise eine große Verantwortung zu. Wir erwarten von Frau Merkel, dass sie Klimaschutz als Ratspräsidentin zur Priorität macht. Dazu gehört, zentrale Elemente des Green Deals umzusetzen und so die Weichen für den Umbau Europas zu einer klimaneutralen, nachhaltigen und gerechten Wirtschaft und Gesellschaft zu stellen. Zentral ist dabei, dass sehr bald eine europäische Einigung zur Anhebung des EU-Klimaziels 2030 im Rahmen des EU-Klimaschutzgesetzes erreicht wird. Um das Klimaschutzziel in Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen zu bringen, muss eine Verringerung der klimaschädlichen Emissionen von 65 Prozent bis 2030 auf Machbarkeit geprüft werden. Nur so kann Europa dringend benötige Impulse in der internationalen Klimadiplomatie setzen. Hierzu bietet sich insbesondere der EU-Afrika Gipfel im Oktober an.“

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Julia Dittmann

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
julia.dittmann@klima-allianz.de
Telefon: 030/780 899 514