"Stadtradeln" fürs Klima

Das Ziel der Aktion „Stadtradeln“ ist es, das Weltklima zu schützen. Außerdem sollen Kommunalpolitiker auf das Fahrradfahren aufmerksam gemacht werden und sich dann dafür einsetzten und stark machen.

„Rad fahren ist umweltfreundlich, günstig und man lernt seine Stadt neu kennen“, sagt Annegret Meyer. Sie ist Teamleiterin der Aktion „Stadtradeln“ für das Diakonische Werk für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes. Die Aktion „Stadtradeln“ soll Menschen aufmerksam machen für den Klimaschutz.

Wie funktioniert das „Stadtradeln“?

Drei Wochen lang versuchen Menschen das Auto und die Bahn gegen das Fahrrad auszutauschen. Möglichst viele Kilometer sollen mit dem Fahrrad gefahren werden. Geradelt wird immer in Teams, da Klimaschutz auch Teamarbeit ist. Ein Team besteht aus mindestens zwei Radlern und mitmachen kann jeder. Die Diakonie Frankfurt radelt mit und stellt ein Team beim „Stadtradeln“. Annegret Meyer ist Teamleiterin und sie findet das eine nette Idee: „Man lernt die Kollegen aus dem Haus besser kennen und tut etwas für die Umwelt. Außerdem ist das eine ganz lockere Aktion, alles basiert auf Vertrauen.“

Mit einem Kilometerzähler oder einer App werden dann die Kilometer ermittelt und in den Online- Radelkalender eingetragen. So hat man einen Überblick über alle geradelten Kilometer.

„Es geht ums Radfahren“

620 Kommunen aus ganz Deutschland treten dieses Jahr zwischen Mai und September beim „Stadtradeln“ an. Der Zeitraum umfasst immer genau drei Wochen. Frankfurt startet ab dem 01.09. mit der Aktion.  

Gewinner sind natürlich die Umwelt, das Klima und alle Menschen einer Kommune, die durch die Aktion weniger Verkehr, weniger Abgas und weniger Lärm haben. Außerdem bekommen die drei besten Kommunen Preise. 

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Dr. Hubert Meisinger

Theologischer Referent

h.meisinger@zgv.info
Telefon: 06131/287 445 0