Klimabedingte Migration Internationale Klimapolitik Klimapolitik
22.03.2019
Entwicklungsperspektiven für Afrika und Europa Münster

22. Eine-Welt-Landeskonferenz

Sowohl Europa als auch Afrika werden in den nächsten Jahrzehnten grundsätzliche Veränderungen erleben. Die Zukunft des wirtschaftlichen Systems wie auch der politische Zusammenhalt sind hier wie dort unsicher. Herausforderungen wie eine stark zunehmende Digitalisierung, Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels, Fluchtbewegungen und Entwicklung von Arbeitsmärkten stellen sich auf beiden Kontinenten. Die Konferenz möchte das zukünftige Verhältnis von Europa und Afrika in den Fokus rücken. Wie kann eine faire und nachhaltige gemeinsame Politik gelingen? Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit Referent*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

22. Eine-Welt-Landeskonferenz NRW am 22./23. März 2019 im Akademie Franz Hitze Haus Münster

Die derzeitige politische Diskussion um globale Entwicklung wird in Europa oft auf den afrikanischen Kontinent fokussiert. Dieser wird von vielen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft als besonders relevant eingestuft, das zeigen der G20 Compact with Afrika oder der deutsche Marshallplan. Private Investitionen, Nutzung von digitalen Innovationen und die Schaffung von Arbeitsplätzen sollen auf dem afrikanischen Kontinent eine Antwort auf das Bevölkerungswachstum, unsichere Lebensverhältnisse und Fluchtursachen geben.

Aber nicht nur in Afrika – auch in Europa ist die Zukunft des wirtschaftlichen Systems und der politische Zusammenhalt unsicher. Beide Kontinente stehen nicht nur vor den Herausforderungen des Klima- und Erdsystemwandels sowie von Flucht und Migration, sondern müssen auch Antworten finden auf die digitale Revolution und deren Auswirkungen z.B. auf die Arbeitsmärkte.

Die Landeskonferenz möchte 2019 den Blick in die weitere Zukunft der beiden Nachbarkontinente werfen und unterschiedliche Entwicklungsszenarien diskutieren. Wie können wir gemeinsam eine bessere Welt von morgen schaffen? Welche Zukunft hat die Partnerschaft der Europäischen und Afrikanischen Union? Welche Rolle spielen dabei die UN-Agenda 2030 und die afrikanische Agenda 2063? Was können Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft tun?

Auf der Konferenz kommen spannende Referent*innen zu Wort, diskutieren die Teilnehmenden direkt mit, werden verschiedene Projekte vorgestellt und zusammen neue Perspektiven, Impulse und Knowhow für ein Engagement in NRW erarbeitet.

Bereits als Referent*innen  haben u.a. zugesagt:

  •     Dr. Claude Kabemba, Direktor von Southern Africa Resource Watch aus Südafrika
  •     Stefanie Hilt, Seenotretterin bei Sea Watch
  •     Olaf Bernau, Aktivist von afrique-europe-interact
  •     Serap Güler, Staatssekretärin im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW
  •     Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlamentes für die CDU
  •     Bienvenue Angui, Geschäftsführerin der Mittelstand Alliance Africa
  •     Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe
  •     Felix Sühlmann-Faul, Soziologe mit dem Schwerpunkt auf nachhaltiger Digitalisierung
  •     Dr. Hannah Smidt, Wissenschaftlerin beim GIGA Institut mit dem Schwerpunkt auf Afrika

Am Freitagabend präsentiert das Cactus Junges Theater Münster unter dem Motto "Wir sind hier und wir sind viele" einen Mix aus Stand-Up, Comedy, Theater und Tanz zu Nachhaltigkeit und Migration.

Hier finden Sie den Einladungsflyer mit dem Konferenzprogramm und hier geht es direkt zur Anmeldung.

Weitere Informationen: www.eine-welt-netz-nrw.de/lako

Zurück