• Effizienzwende

    Effizienz ist der ungehobene Schatz der Energiewende

Effizienzwende

Mindestens halbieren

Energieeinsparung und Energieeffizienz müssen zu einer tragenden Säule der Energiewende werden.

Eine Reduktion des Treibhausgasausstoßes bis spätestens 2050 um mindestens 95 Prozent ist nur möglich, wenn der Energieverbrauch mindestens halbiert wird. Dafür braucht es verbindliche Effizienz- und absolute Einsparziele für alle Sektoren. Energieeffizienz ist der schnellste, größte und kostengünstigste Beitrag, um Versorgungssicherheit und Klimaschutz zu gewährleisten und die Kernstrategie für eine wirtschaftliche, natur- und sozialverträgliche Umsetzung der Energiewende.

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WANN, WENN NICHT JETZT. Das Maßnahmenprogramm Klimaschutz 2030 der deutschen Zivilgesellschaft

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Die Energiewende klimafreundlich, zukunftsfähig, sozial gestalten.

Termine

BMU und DMB fordern gerechte Verteilung der CO2-Kosten

Mieterbund: Nur die vollständige Umlage der Kosten auf die Vermieter führt zur gewünschten Lenkungswirkung

„Aus klimapolitischer Sicht macht die Umlage des CO2-Preises auf die Mieterinnen und Mieter keinen Sinn. Der energetisch veraltete Gebäudebestand muss zwar dringend saniert werden. Dafür müssen aber die Akteure adressiert werden, die über die Art der Beheizung entscheiden, also die Vermieter – und zwar zu 100 Prozent,“ fordert der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, anlässlich des heutigen Pressegesprächs gemeinsam mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze zur besseren und faireren Wirkung des CO2-Preises.

Das Ziel der CO2-Bepreisung ist, Klimaschutzinvestitionen im Gebäudebereich anzuregen. Diese Lenkungswirkung wird im Mietwohnbereich völlig verfehlt, wenn die CO2-Kosten zu 100 Prozent an den Mieter durchgereicht werden. Im Gebäudebestand zahlt der Mieter nach einer Sanierung über die Umlage der Modernisierungskosten bereits eine höhere Kaltmiete, völlig unabhängig von der Klimawirksamkeit der Maßnahmen. Selbst im teuren Neubau wird fast die Hälfte der Gebäude noch mit fossilem Gas beheizt - Mieter zahlen in beiden Fällen neben der oft höheren Miete dann auch noch den vollen CO2-Preis.

Mieterinnen und Mieter haben keinen Einfluss auf die Art der Beheizung des Gebäudes. Erschwerend kommt hinzu, das schwankende Energiepreise den Einfluss der Mieterinnen und Mieter auf ihre Heizkosten beschränken. „Etwaige Einsparungen durch Verbrauchsreduktion auf Mieterseite werden durch höhere Energiepreise und die CO2-Kosten aufgefressen. Das ist aus klima- und sozialpolitischer Sicht vollkommen kontraproduktiv,“ so Siebenkotten.

Mieterinnen und Mieter werden durch die CO2-Umlage mehrfach bestraft. Schon jetzt sind die Heizkosten in einem energetisch schlechteren Haus im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie in einem energetisch guten Haus. Die CO2-Bepreisung vergrößert diese Schere deutlich auf Kosten derjenigen Mieterinnen und Mieter, die sich keine Wohnung in einem ökologischen Haus mit klimafreundlicher Heizanlage leisten können. Die geplanten Rückerstattungsmechanismen entlasten diese Gruppe nur ungenügend, da nicht per se alle Mieter und Mieterinnen in energetisch schlechten Gebäuden von einer gestiegenen Pendlerpauschale profitieren oder Wohngeld mit CO2-Zuschuss beziehen. Die geplante Begrenzung der EEG-Umlage reicht nicht aus, um die gestiegenen Heizkosten abzufedern. „Die Mietkostenbelastung ist für viele Haushalte immens. Infolge der Corona-Krise und der damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen ist von erheblichen Einkommensverlusten für Mieterinnen und Mieter auszugehen, wodurch die individuelle Mietbelastung weiter steigen wird. Die Bundesregierung muss endlich handeln und Mieterinnen und Mieter vor einer weiteren Kostenbelastung schützen. Das Limit ist für viele längst erreicht bzw. überschritten!“ fordert Siebenkotten.

Dr. Melanie Weber-Moritz

Bundesdirektorin

melanie.weber-moritz@mieterbund.de
Telefon: 030 223 23 24

Malte Hentschke

Stellvertretender Geschäftsführer
Referent Klima- und Energiepolitik
030/780 899 511
malte.hentschke@klima-allianz.de

Energieverbrauch bis spätestens 2050 mindestens halbieren

Systematische Verankerung des Prinzips “Efficiency First” in allen Sektoren

Parallel zum Treibhausgas-Einsparziel und dem Erneuerbaren-Ausbauziel fordern wir ein verbindliches Effizienzziel.

Bündnis

Energieeffizienzstrategie 2050

Die Klima-Allianz Deutschland ist Teil des Bündnisses #effizienzwende. Ziel ist die Energieeffizienz zur tragenden Säule der Energiewende zu machen. Das Bündnis bezieht Stellung zur Energieeffizienzstrategie 2050.

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Projekt

MietKlimaSchutz

Die Deutsche Umwelthilfe und der Deutsche Mieterbund haben gemeinsam das Projekt „Klimaschutz trifft Mieterschutz – Wege zu einer sozialverträglichen Gebäudesanierung“ gestartet – Energetische Sanierung und bezahlbares Wohnen müssen zusammengedacht werden.

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Positionen

Klimagerechtes Bauen

Das Positionspapier von MISEREOR formuliert Grundsätze für die Förderung von Projekten im Bausektor. Diese sollen als Leitlinien für die Projektarbeit dienen und gleichzeitig einen konstruktiven Dialog mit Entscheidungsträger*innen in Politik und Bauwirtschaft anstoßen.

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