Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST)

Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut, seit 1958 mit Sitz in Heidelberg, dessen Grundfinanzierung durch die Mitglieder des Trägervereins – die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Landeskirchen der EKD, den Deutschen Ev. Kirchentag und die Ev. Akademien – getragen wird und das darüber hinaus Forschungs- und Beratungsarbeiten durch Drittmittel finanziert.

Die Evangelische Studiengemeinschaft entstand 1957/58 durch die Zusammenlegung zweier kleiner wissenschaftlicher Institutionen in kirchlicher Trägerschaft: der Studiengemeinschaft der Evangelischen Akademien in Bad Boll mit ihrer angesehenen Kommission zur Erforschung des Marxismus und des Christophorus-Stift in Hemer (Westfalen), das neben kirchenrechtlichen Untersuchungen (Hans Dombois) vor allem den Dialog zwischen der Quantenphysik, der Theologie und der Philosophie betrieb (Günter Howe). Zum ersten Leiter der in Heidelberg neu eingerichteten „Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft“ (FEST) wurde der Philosoph und Bildungsreformer Georg Picht berufen, der seit 1964 auch den Lehrstuhl für Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg innehatte.

„Die Bewahrung der Schöpfung ist eine zentrale und aktuelle Herausforderung. Wir von der FEST forschen und beraten auf Basis der Überzeugung, dass Christinnen und  Christen Mitverantwortung für die politische Gestaltung der Welt tragen.“

Im Arbeitsbereich "Frieden und Nachhaltige Entwicklung" werden Projekte durchgeführt, die die spezifische Forschungs- und Beratungskompetenz des Instituts in politiknahen Themenbereichen nutzen und weiterentwickeln. In der Orientierung des Arbeitsbereichs ist der im Institut bewährte interdisziplinäre Ansatz weiterhin bestimmend: Interdisziplinarität ist nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen den methodischen Herangehensweisen der beteiligten Disziplinen, sondern bedeutet auch zu versuchen, Fragestellungen nicht vorrangig aus der Logik der Einzeldisziplinen zu entwickeln. Dieser Ansatz kann für viele aktuelle Forschungsfragen und für den Beratungsbedarf von Kirchen und anderen gesellschaftlichen Institutionen fruchtbar gemacht werden.

Seit Januar 2016 hat die FEST zusammen mit der Projektgruppe Klimaschutz das Klimaschutzkonzept der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) erarbeitet. Das Konzept wurde im Rahmen der Tagung der Frühjahrssynode vorgestellt und der Präses der Synode übergeben.

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Schmeilweg 5
69118 Heidelberg

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www.fest-heidelberg.de

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Rike Schweizer

FEST e.V.
Arbeitsbereich Frieden und Nachhaltige Entwicklung
rike.schweizer@fest-heidelberg.de
Telefon: 06221/912 238