ver.di

Für ver.di spielt Klimaschutz eine große Rolle, weil ihre Mitglieder ohne Unterschied vom Klimawandel betroffen sind und sein werden.

ver.di organisiert mit den Beschäftigten in der Energiewirtschaft und dem öffentlichen und privaten Verkehr auf Schiene, Straße, Wasser und in der Luft zudem zwei der Sektoren, die besonderen Anteil an der Klimagas-Produktion haben und entsprechend klimaneutral umstrukturiert werden müssen. Das geht nicht immer konfliktlos ab, es verlangt den Beschäftigten vor allen in den besonders betroffenen Bereichen –z.B. Kohlewirtschaft, LKW- oder Luftverkehr - große Anstrengungen ab. ver.di steht in der politischen Diskussion dafür ein, den Strukturwandel zügig, aber ohne beschäftigungspolitische Nachteile für die Beschäftigten, zu organisieren. Dies auch international. Die internationale Gewerkschaftsbewegung hat für einen derartigen Übergang den Begriff „Just Transition“ entwickelt.

„Wir schätzen die Klima-Allianz Deutschland, weil sie ein breites gesellschaftliches Bündnis für den Klimaschutz darstellt und damit die gesellschaftliche Akzeptanz des Klimaschutzes erhöht. Sie teilt zudem unseren Ansatz, die notwendige Dekarbonisierung der Ökonomie mit einem Ansatz der „Just Transition“ zu verbinden.“

ver.di  wünscht sich von der Klima-Allianz Deutschland, dass diese den Strukturwandel hin zu einer klimagasfreien Ökonomie weiterhin mit Vehemenz und Augenmaß begleitet. ver.di will hierzu mit ihrer Mitgliedschaft gern beitragen.

In ver.di – also bei rund 1,9 Millionen Mitgliedern - wird sich für den Klimaschutz eingesetzt, indem mit Weiterbildungsangeboten das Thema in aller Breite nahegebracht wird und mit Rat und Fachwissen zur Seite gestanden wird, wenn sich Mitglieder an der Arbeitsstätte in den Mitbestimmungsgremien für eine klimagerechte Umgestaltung der Unternehmen, der Arbeitsplätze aber auch ihrer Kunden-Angebote einsetzen.

Die größten Erfolge beim Klimaschutz sieht ver.di in der politischen Begleitung der Energie- und Verkehrswende, wenn es beispielsweise wie in der Vergangenheit gelingt, eine angemessene Förderung einer klimaverträglichen Strom- und Wärmeerzeugung mittels erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung durchzusetzen oder klimaverträgliche Nahverkehrskonzepte zu entwickeln, zu fördern und politisch mehrheitsfähig zu machen. Diesen Weg wird ver.di weitergehen.

Eines der zukünftigen Vorhaben von ver.di beim Klimaschutz ist, dazu beizutragen, dass der Strukturwandel in den Kohleregionen zügig eingeleitet wird, aber ohne gesellschaftliche Verwerfungen vonstattengeht.

 

Anschrift:

ver.di Bundesverwaltung
Ressort 8 / Fachbereich 2
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

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Dr. Reinhard Klopfleisch

reinhard.klopfleisch@verdi.de

030 / 6956 1752