28.06.2021
Online

„Klimaneutrale Industrie in NRW – gesellschaftliche und ethische Herausforderungen“

Klimaschutz gilt als eine der zentralen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Jeder gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereich ringt mit eigenen Anpassungsstrategien. Viele Wirtschaftszweige und stark ressourcenkonsumierende Bereiche wird die Transformation zur Klimaneutralität stark verändern. In NRW gilt das vor allem für die Grundstoffindustrie. Zement, Stahl oder Chemieprodukte sind in unserem Leben allgegenwärtig und auch ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfung. Doch in diesen Bereichen werden heute große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt, die eng mit den Produktionsprozessen verbunden sind.

Die Evangelische Akademie Villigst lädt zusammen mit dem Wuppertal Institut zu einem Dialog ein, in dem gemeinsam neue Impulse für die weitere Forschung zur klimaneutralen Grundstoffindustrie erarbeitet werden sollen. Ausgehend von den durch das Wuppertal Institut erstellten Visionen einer klimaneutralen Grundstoffindustrie sollen gesellschaftspolitisch und ethisch relevante Fragen nach globaler Nachhaltigkeit im Sinne der SDGs, der Gewichtung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem sowie der Veränderung von Konsum- und Lebensstilwandel gemeinsam diskutiert werden. Dies ganz im Sinne des Ausgleichs der Ansprüche aller und unter Berücksichtigung aller gesellschaftlichen Handlungsspielräume.

Bringen Sie sich ein und definieren Sie mit, welche (globalen) gesellschaftlichen Entwicklungen die Transformation der Industrie maßgeblich beeinflussen sollen. Welches sind die Maxime, nach denen wir in einer Welt mit einer klimaneutralen Industrie leben wollen?


Am 28. Juni 2021 (9:30-15:30 Uhr)

Das Programm zum Seminar und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Klaus Breyer

Institutsleiter

klaus.breyer@
kircheundgesellschaft.de
Telefon: 02304/755 300