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„Die Heuschrecken ruinieren unser Leben“

sie verwandeln riesige Grünflächen in eine karge Steppe: Mehrere Milliarden Wüstenheuschrecken sorgen im ostafrikanischen Kenia derzeit für die größte Plage dieser Art seit 70 Jahren. Ein Bericht der Caritas International.

„Die Heuschrecken ruinieren unser Leben. Wir bekämpfen sie Tag und Nacht, doch sie kommen immer wieder“, berichtet eine Betroffene in der Region verzweifelt. Die überwiegend von Vieh- und Landwirtschaft lebende Bevölkerung bangt um ihre Lebensgrundlage, sollte der Kampf gegen die gewaltigen Insektenschwärme nicht gewonnen werden. Die Caritas unterstützt die Bekämpfung und rüstet die Menschen mit Nahrungsmitteln gegen eine Hungersnot, die durch die massiven Ernteverluste droht.

Begünstigt wurde die Heuschreckenbrut durch ungewöhnlich starke Regenfälle in den letzten Monaten. Die kenianische Regierung führt das Wetterphänomen auf den Klimawandel zurück. Auch Bundespräsident Steinmeier betonte bei seinem Besuch in Kenia, der Kampf müsse über die aktuelle Nothilfe hinaus den globalen Veränderungen des Klimas gelten.

In Syrien sorgen die Kämpfe um Idlib für einen neuerlichen Tiefpunkt im neunten Kriegsjahr. Knapp eine Million Menschen haben die Stadt bereits verlassen. Viele campieren - bei Schnee und Regen - in Straßengräben oder auf Feldern, weil sie schlicht nicht wissen, wohin sie noch gehen können.

Die gute Nachricht: In beiden Fällen ist die Caritas dank starker Partner handlungsfähig und kann etwas für die Menschen tun - mit Ihrer Hilfe!

 

Ihr Michael Brücker
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit

 

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Ole Hengelbrock

Referent für Grundsatzfragen der Humanitären Hilfe

ole.hengelbrock@caritas.de
Telefon: +49761/200-0