13.09.2019 bis 14.09.2019
Aachen

MISEREOR-Jahrestagung: „Sorge für das gemeinsame Haus – Ökologie und Menschenrechte“

Räume für Begegnungen und Diskussionen möchte MISEREOR bei ihrer Jahrestagung öffnen. Welche Wirkung hatte die Enzyklika Laudato si’ in den letzten vier Jahren in Politik, Gesellschaft und Kirche in Afrika, Asien und Lateinamerika, aber auch hier bei uns.

Seit 2015 steht die Enzyklika Laudato si' für viele wie ein Leuchtturm im Meer. Der Text gibt Orientierung für den drängenden sozialen und ökologischen Wandel, für den uns die große Mehrheit der Wissenschaftler nur noch wenige Jahre gibt. Er nährt Widerstand und Hoffnung aus spirituellen Quellen der christlichen Tradition und öffnet Räume für Begegnung. Die Vorbereitungen auf die von Papst Franziskus einberufene Amazoniensynode im Oktober 2019 zeigen, wie es aussehen kann, wenn Laudato si' konkret wird: Indem wir auf die Weisheit der in Amazonien lebenden Menschen hören, verstehen und uns um das ökologische System des Regenwaldes sorgen. Das fordert auch die Kirche heraus, den Zeichen der Zeit neu gerecht zu werden. Ein Netzwerk von Organisationen aus der Amazonasregion, darunter MISEREOR-Partner, ist in die Vorbereitung der Synode eingebunden und wird dort in unterschiedlicher Weise Perspektiven zu Gehör bringen.

Auch in Asien und auf dem afrikanischen Kontinent sind Organisationen vernetzt, um für den Erhalt der Schöpfung und die Einhaltung der Menschenrechte zu kämpfen. Die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg ist dabei entscheidend: Sie birgt einen großen Mehrwert, ebenso große Herausforderungen.

Zusammen soll bei der MISEREOR-Jahrestagung diskutiert werden, wie nicht nur in Amazonien die Enzyklika Laudato si' in den letzten vier Jahren in Politik, Gesellschaft und Kirche gewirkt hat und wie sie weiter wirken kann: in Europa und in anderen Teilen unserer Welt.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Jahrestagung.

Anmeldung bitte über das Kontaktformular oder per Mail an: jahrestagung@misereor.de

Quelle: MISEREOR

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Kathrin Schroeder

Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V. 
Abteilung Politik und Globale Zufkunftsfragen
kathrin.schroeder@misereor.de
Telefon: 0241/442 577