Kohleausstieg Transformation
02.03.2020
Düren

Podiumsdiskussion: Von der Braunkohle zum Silicon Valley Deutschlands?

Neue Lebensqualität oder zusätzliche Belastungen? Nachhaltiger Strukturwandel ist Gemeinschaftsaufgabe. Wo kommt die Zivilgesellschaft im Prozess vor? Klima-Allianz Deutschland und Forum Politik laden am 2. März zur Diskussion in Düren, bei der auch Sie als Besucher*innen ausführlich zu Wort kommen sollen.

Podiumsdiskussion mit
  • Antje Grothus (Klima-Allianz Deutschland)
  • Jens Sannig (Kirchenkreis Jülich)
  • Ralph Sterck (Zukunftsagentur Rheinisches Revier)
  • David Dresen (Mitautor der Broschüre „Das Rheinland der Gemeinschaft bauen“)
  • Andreas Büttgen (Zivilgesellschaftlicher Koordinierungskreis Strukturwandel)

Moderation: Sascha Kuhlmann

Datum: Montag, den 2. März 2020 um 19:00 Uhr
Ort: Saal des Hauses der Evangelischen Gemeinde, Wilhelm-Wester-Weg 1, 52349 Düren

Noch bevor der letzte Braunkohletagebau im Rheinischen Revier geschlossen wird, befinden wir uns jetzt politisch in der entscheidenden Phase. Jetzt werden für unsere Region die Weichen für die Zukunft gestellt. Das Land NRW hat die Zukunftsagentur Rheinisches Revier gegründet, um den Entscheidungsprozess zu organisieren und zu moderieren. „Wir vernetzen Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden…“, heißt es auf der Internetseite der Zukunftsagentur. Dabei geht es um die Verteilung von Fördergeldern des Bundes in Milliardenhöhe für den Strukturwandel in der Region. Wieso fehlt bei einem so zukunftsweisenden Projekt in der Aufzählung als weitere Partnerin des Wandels die Zivilgesellschaft? Schließlich ist dieser Prozess wesentlich durch bürgerschaftliches Engagement angestoßen worden: Das breite bürgerliche Bündnis für den Erhalt des Hambacher Waldes war ein wichtiger Impulsgeber für die Entscheidung aus der Braunkohle auszusteigen. Öffentliche Fördergelder wecken immer große Begehrlichkeiten bei Unternehmen und Institutionen.

Prozess muss kritisch begleitet werden

Schnell sind Gelder verteilt, ohne ökologische oder soziale Nebenwirkungen der Planungen zu bedenken, damit am Ende die Zukunft nicht allein in der Ansiedlung neuer Logistikzentren besteht.  Es ist wichtig, dass die Zivilgesellschaft diesen Prozess kritisch begleitet und ökologische, soziale und wirtschaftliche Kriterien benennt, die beachtet werden sollten.

 

Der Eintritt ist frei.

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