Effizienzwende Nationale Klimapolitik

Stellungnahme vom Bündnis #effizienzwende zu der Energieeffizienzstrategie 2050

Das Bündnis #effizienzwende, bestehend aus verschiedenen Akteuren der Wirtschaft und Gesellschaft, unter anderem der Klima-Allianz Deutschland, verfasste zu der Energieeffizienzstrategie 2050 eine Stellungnahme.

Die #effizienzwende fordert, Energieeinsparung und Effizienzsteigerung zu tragenden Säulen einer sinnvollen Energie- und Klimapolitik zu machen. Um das 1,5 Grad Celsius Ziel einzuhalten, wird sowohl eine Steigerung der Energieeffizienz, als auch der Ausbau erneuerbarer Energien notwendig. Das im Energiekonzept festgelegte Einsparziel für 2020 wird voraussichtlich um rund 10 Prozentpunkte verfehlt. Um diese Einsparlücke zu schließen, braucht es eine systematische Verankerung des "Efficiency First" Prinzips in allen Sektoren.

Energieeffizienz muss als eigenständiges, verbindliches Effizienzziel  parallel zu dem Treibhausgas-Einsparziel und dem Erneuerbaren-Ausbauziel definiert werden. Das aktuelle nationale Energieeffizienzziel für 2030 sieht eine Senkung von 30% vor. In Hinblick auf das EU-Energieeffizienzziel 2030 und das Klimaneutralitätsziel für 2050 müssten deutlich radikalere Einsparziele formuliert werden, so das Bündnis. Es benötige größere Anstrengungen, um den europäischen Verpflichtungen gerecht zu werden.

Die unterschiedlichen Maßnahmen der Energieeffizienzstrategie werden begrüßt. Dennoch ist deren Wirksamkeit aufgrund unzureichender detaillierter Quantifizierungen nicht eindeutig einzuschätzen. Ebenso wird das Fehlen von Monitoring- und Nachsteuerungsmechanismen bemängelt. Das Bündnis fordert von der Bundesregierung eine konsequentere Zielsetzung, die sich zu mehr als 30% bekennt.

 

weitere Informationen unter: https://www.effizienzwende.de/news/stellungnahme-zur-energieeffizienzstrategie-2050-132/

Zurück