Christiane Averbeck hat die Klima-Allianz seit 2015 maßgeblich geprägt. Unter ihrer Führung entwickelte sich die Organisation zu einem breiten gesellschaftlichen Bündnis für den Klimaschutz in Deutschland. Ihr gelang es insbesondere, die fundamentale Brücke zwischen klassischen Umweltverbänden und den großen Wohlfahrts-, Jugend- und kirchlichen Verbänden zu schlagen, um Klimaschutz als soziale Gerechtigkeitsfrage im politischen Berlin zu verankern.
Christiane Averbeck, scheidende Geschäftsführende Vorständin der Klima-Allianz Deutschland, betont: "Über elf Jahre lang durfte ich erleben, welche enorme Kraft entsteht, wenn die Breite der Zivilgesellschaft mit einer Stimme spricht. Ich gehe mit großer Dankbarkeit für das Vertrauen und die fantastische Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedsorganisationen, dem Sprecher*innenrat, unserem großartigen Team und vielen anderen Klimabewegten. Die politischen Aufgaben werden nicht kleiner. Ich weiß das Bündnis bei Viviane Raddatz und allen anderen Engagierten in den besten Händen. Die Zivilgesellschaft bleibt das starke Rückgrat des Klimaschutzes."
Viviane Raddatz, Interims-Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland, blickt auf die kommenden Aufgaben: "Klimaschutz duldet keine Pause – weder politisch noch gesellschaftlich. Die kommenden Monate sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Energie- und Wärmewende ambitioniert und gleichzeitig gerecht vorangetrieben werden und Deutschland im Einklang mit den europäischen Partnern einen Pfad beschleunigter Energiesouveränität einschlägt. Dafür werde ich in der kommenden Zeit meine Kraft einsetzen. Ich danke dem Sprecher*innenrat für das Vertrauen. Gemeinsam mit den Mitgliedern werden wir den starken Kurs von Christiane Averbeck fortsetzen und die Politik weiterhin kritisch-konstruktiv begleiten."
Christoph Bals, Sprecher der Klima-Allianz Deutschland, erklärt dazu: "Ein ganz großes Dankeschön an Christiane Averbeck. Sie formte die Klima-Allianz von einer Koordinierungsstelle zu einer unüberhörbaren, geeinten Stimme der Zivilgesellschaft. Dass wir heute Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit untrennbar zusammendenken, ist maßgeblich ihr Verdienst. Mit Viviane Raddatz haben wir die ideale Besetzung gefunden, um diesen Weg in den kommenden Monaten strategisch fortzusetzen und verstärkt in den Regionen zu verankern. Toll, dass sie die tiefe fachliche Expertise und die bündnispolitische Erfahrung mitbringt, die wir in dieser politisch dynamischen Zeit brauchen."
Der strukturierte Prozess für die langfristige Neubesetzung der Position ab Januar 2027 wurde vom Sprecher*innenrat bereits eingeleitet.
Beim WWF Deutschland übernehmen während dieser Zeit Fentje Jacobsen und Vanessa Klocke die Leitung des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik. Fentje Jacobsen hat langjährige Erfahrung insbesondere in der internationalen Klimapolitik und arbeitet schwerpunktmäßig zum Ausstieg aus fossilen Energien und zur Energiewende. Vanessa Klocke verfügt über weitreichende Expertise insbesondere in der nationalen Klima- und Energiepolitik mit langem Hintergrund im politischen Berlin und widmet sich insbesondere der richtigen politischen Rahmensetzung für die Transformation.