Unser Bündnis
Die Klima-Allianz Deutschland ist das breite gesellschaftliche Bündnis für den Klimaschutz. Mit rund 150 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Religiösen Gemeinschaften, Entwicklung, Bildung, Kultur, Gesundheit, Verbraucherschutz, Jugend, Soziales und Gewerkschaften setzt sie sich für eine ambitionierte und sozial gerechte Klimapolitik auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein.
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Unsere Mitgliederkarte
Auf unserer Mitgliederkarte finden Sie die Geschäftsstellen unserer Mitglieder, können nach Organisationstyp und Themen filtern. Tipp: Klicken Sie auf die blauen Marker in der Karte, finden Sie bei vielen Organisationen einen kleinen Baum. Dahinter verbergen sich spannende Klimaprojekte, mit denen unsere Mitglieder Klimaschutz konkret anpacken.
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News der Klima-Allianz Deutschland
Die Ministerien müssen morgen Klimaschutz liefern
Morgen ist Stichtag: Die Bundesministerien müssen morgen ihre Vorschläge für neue Klimaschutzmaßnahmen vorlegen - so schreibt es das Klimaschutzgesetz vor. Insbesondere Verkehrs- und Bauministerium müssen liefern, damit Deutschland seine Klimaziele…
Haushaltsberatungen: Bündnis mahnt stärkere Förderung von Klimaschutz und die Modernisierung sozialer Einrichtungen an
Anlässlich der Haushaltsberatungen für 2026 warnen die Klima-Allianz Deutschland, GermanZero und die Diakonie Deutschland vor Fehlentscheidungen mit gravierenden Folgen für Klimaschutz und soziale Daseinsvorsorge. Trotz Sondervermögen investiert die…
ÖPNV am Limit: Studie fordert Neustart für Finanzierung
Ohne eine schnelle Reform der Finanzierung droht dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland der Stillstand. Eine heute veröffentlichte Studie im Auftrag von ver.di und der Klima-Allianz Deutschland legt erstmals einen umfassenden…
News von Mitgliedern
Autobahnen und Bundesstraßen: Priorisieren statt neu verschulden
Anlässlich der anhaltenden Debatte über die Finanzierung neuer, zusätzlicher Autobahnen und Bundesstraßen richten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der ACE Auto Club Europa und die Klima-Allianz Deutschland einen gemeinsamen…
Brasilien verleiht Tropenwaldfonds neuen Schub – Deutschland muss nun aktiv mitgestalten
Tropical Forest Forever Facility: Unsere Mitglieder Plant-for-the-Planet und Germanwatch fordern Deutschland auf, sich finanziell und inhaltlich engagiert in den neuen Fonds einzubringen.
Welche Länder würden vom weltgrößten Fonds für Waldschutz profitieren? Plant-for-the-Planet präsentiert TFFF Watch Beta
Mit der Tropical Forest Forever Facility (TFFF) plant Brasilien den größten Regenwaldfonds der Welt. Plant-for-the-Planet präsentiert TFFF Watch und zeigt, welche Länder nach heutigem Stand Mittel erhalten würden.
Termine
Tag der Lebensmittelrettung
Stoßen Sie in Ihrem beruflichen oder ehrenamtlichen Engagement für soziale Transformation auch manchmal an Grenzen? Sie thematisieren Nachhaltigkeit, aber Ihre Institution transformiert sich nur im Schneckentempo? Zermürbt Sie insgeheim das Gefühl,…
"Umweltschutz und Nachhaltigkeit" in der beruflichen Ausbildung
Nachhaltigkeit ist kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Berufsausbildung. Doch wie lässt sich diese Vorgabe sinnvoll und wirkungsvoll im Ausbildungsalltag umsetzen?
Verantwortung heißt... Geld da einsetzen, wo Zukunft entsteht
Ein Forum des Deutschen Klimatags 2025.
Verantwortung heißt... Innovationen für den Wandel wagen
Ein Forum des Deutschen Klimatags 2025.
Klimaprojekte von Mitgliedern der Klima-Allianz Deutschland
Die Mitglieder unseres breiten gesellschaftlichen Bündnisses setzen sich auf vielfältige Weise für ambitionierten und sozial gerechten Klimaschutz ein. Hier stellen wir ausgewählte Klimaprojekte unserer Mitglieder vor – zum Lernen, Schmökern, Inspiriert werden und Mitmachen.
Gemeinschaftsgärten und Grünpat*innen
Viele Münchner*innen haben keinen Garten oder Balkon, um Gemüse oder Kräuter anpflanzen zu können. Daher bietet Green City e.V. im Stadtgebiet an insgesamt neun Standorten Gemeinschaftsgärten an, in denen Menschen zusammen mit Gleichgesinnten gärtnern und sich austauschen können. Je nach Lage gibt es standortspezifische Konditionen – i.d.R. vergeben wir Parzellen oder Hochbeete an interessierte Bürger*innen, die sich dann jeweils eine Saison lang um ihre Fläche kümmern – sie bepflanzen, pflegen und schließlich auch ernten.
Alternativ können Interessierte beim Projekt Grünpat*innen von Green City e. V. aktiv werden und eine so genannte Straßenbegleitgrünfläche bepflanzen. Wer einen solchen Grünstreifen vor dem Wohnhaus hat, kann dafür eine Patenschaft übernehmen, ihn bepflanzen, gestalten und sich langfristig um das kleine Stadtgärtchen kümmern. Unterstützt werden die Grünpat*innen dabei von unseren Gärtner*innen, in Kooperation mit dem Baureferat Gartenbau der Landeshauptstadt München. Die Stadt stellt für die Erstbepflanzung ein standortangepasstes Staudenpaket mit heimischen Sorten kostenfrei zur Verfügung – so entstehen nicht nur neue Lebensräume und Nahrungsquellen für Insekten, auch die Biodiversität im Stadtviertel wird gefördert.
Wer schon mal reinschnuppern möchte: In diesem Jahr treffen sich Grünpat*innen und Interessierte immer montags um 16:30 Uhr für eine Stunde zum Feierabend-Gärtnern. Wer Lust hat mitzumachen, kann zum Beet am Reichenbachplatz – zwischen Gärtnerplatz und Viktualienmarkt kommen. Der Garteltreff findet alle zwei Wochen statt. Die aktuellen Termine für Workshops und weitere Treffen sind im Veranstaltungskalender veröffentlicht.
Länderübergreifendes WASH-Projekt – Besser vorbereitet auf Klimakatastrophen
Die Klimakatastrophe ist in vielen Regionen der Welt spürbarer Alltag. Dürren, Überschwemmungen und andere Extremwetterereignisse nehmen zu, besonders in der Sahelzone, Ostafrika und Südostasien. Gleichzeitig sinkt die Widerstandsfähigkeit der Menschen. Ein Rückgang dieser Entwicklungen ist nicht absehbar, im Gegenteil: Die Situation verschärft sich und bedroht besonders den Zugang der Menschen zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH-Sektor). Wasser wird knapper, während der Bedarf durch Hitze und Hygieneanforderungen steigt. In vielen Regionen sind weder Bevölkerung noch die lokale Infrastruktur ausreichend vorbereitet. Anpassungen bei Wasserversorgung, Hochwasserschutz und Vorsorge sind dringend notwendig, um den Folgen der Klimakrise standzuhalten.
Oxfam entwickelt Leitlinien für humanitäre Organisationen, um die Widerstandsfähigkeit von Menschen in Krisensituationen gegenüber den Folgen der Klimakrise zu stärken. Gemeinsam mit WASH-Akteuren verbessert Oxfam die Wasserqualität, Verfügbarkeit und Abwasserentsorgung. Das kommt vor allem den Menschen zugute, die von Konflikten und Katastrophen am stärksten betroffen sind: Geflüchtete, insbesondere aus von der Klimakrise unverhältnismäßig stark betroffenen Regionen. Das Projekt folgt einem intersektionalen Ansatz, der die besonderen Bedürfnisse von Mädchen, Frauen und anderen vulnerablen Gruppen berücksichtigt.
Sechs Leitlinien für nachhaltige und klimaresiliente WASH-Projekte wurden in den Projektländern getestet. Weitere sechs Leitlinien, befassen sich mit der Auswertung von Klimadaten, vorausschauendem WASH-Handeln im Bezug auf Klimawandel, der effektiven Regenwassernutzung und dem Schutz vor extremer Hitze. In vielen Ländern finden Workshops statt, bei denen neben WASH-Akteuren auch lokale Behörden mitwirken. Sie bringen ihre Erfahrungen, Perspektiven und Empfehlungen ein – ein zentrales Element, um sicherzustellen, dass die Leitlinien praxistauglich sind und breite Akzeptanz finden. Am Ende des Projekts entstehen insgesamt zwölf praxisnahe und ansprechend aufbereitete Leitlinien, die humanitären Akteuren helfen, Klimaresilienz und Risikominderung im WASH-Sektor zu stärken.