12.11.2025
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Für ein starkes Cap im zweiten Emissionshandel: Offener Brief an den Bundeskanzler

Zusammen mit S4F-Regensburg hat die Bürgerlobby Klimaschutz einen Offenen Brief an den Bundeskanzler Friedrich Merz initiiert. Gemeinsam mit weiteren 53 unterzeichnenden Gruppen rufen sie den Kanzler dazu auf, sich für eine starke Emissionsobergrenze (Cap) im zweiten EU-Emissionshandel für Wärme und Verkehr einzusetzen.

Foto: Stan Horias's Image via Canva Pro.

Ein starkes bzw. hartes Cap sei eine wichtige Voraussetzung, um die EU-Ziele bei Wärme- und Verkehr einzuhalten. Politische Eingriffe zur Preisbegrenzung würden Planungssicherheit und Zielerreichung untergraben. Die Bürgerlobby fordert eine klare politische Verpflichtung der Bundesregierung zu einem glaubwürdigen Cap im EU-ETS 2.

Alle Akteure bräuchten jetzt Planungssicherheit, dass die EU ihre CO₂-Ziele einhält. Darauf aufbauend könne in eine fossilfreie Zukunft investiert werden. Die Union setzte laut Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025 zentral auf den Emissionshandel. Dies müsse bedeuten, sich auch zu einem starken Cap im EU-ETS 2 zu bekennen und damit grundsätzlich zu CO₂-Preisen in der Höhe, wie zur Einhaltung des Caps notwendig sind ("whatever it takes").

Der volle Wortlaut des Offenen Briefes mit den 53 Unterstützern kann hier heruntergeladen werden: https://www.ccl-d.org/news/f%C3%BCr-ein-starkes-cap-im-eu-ets-2.

 

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Erik Haut

Studentische Hilfskraft

Bürgerlobby Klimaschutz e.V.

team@ccl-d.org