12.02.2026
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BUND zur Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Erneute Gasabhängigkeit ist Sicherheitsrisiko

Vor dem Start der 62. Münchner Sicherheitskonferenz warnt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor den sicherheitspolitischen Risiken neuer fossiler Abhängigkeiten.

Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: "Die Sicherheit in Europa wird durch neue Abhängigkeiten bei fossilen Energieimporten gefährdet. Gerade die langfristige Bindung an klimaschädliche Erdgaslieferungen schwächt Europas außen- und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit. Das erhöht die Verwundbarkeit durch ökonomischen Druck und geopolitische Erpressbarkeit. Gas ist ein strategisches Risiko und kein neutraler ‚Brückenbrennstoff‘ auf dem Weg aus der fossilen Abhängigkeit. Echte Sicherheit entsteht durch den schnellen Ausstieg aus fossilen Energien, den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren, Elektrifizierung und Energieeinsparung. Energiesouveränität und die Bekämpfung der Klimakrise sind zentrale Aufgaben der europäischen Sicherheitsagenda."

Auf den fatalen Zusammenhang von Klimakrise, Energie- und geopolitischen Interessen weisen auch der renommierte Sicherheitsexperte PD Dr. Frank Sauer, Head of Research, Metis Institut für Strategie und Vorausschau, Universität der Bundeswehr München, und Raena Garcia, LNG-Expertin, Friends of the Earth US, der BUND-Partnerorganisation, hin.

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Tina Löffelsend

Abteilungsleitung Klimaschutz

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

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