16.01.2026
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Leerstelle Klimaschutz: Einigung zur Kraftwerksstrategie

Zur Einigung zwischen der Bundesregierung und der Europäischen Kommission für den Bau von neuen Gaskraftwerken und anderer steuerbarer Erzeugung erklärt Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

"Die Einigung bedeutet, dass in Deutschland in den nächsten Jahren sehr viele neue klimaschädliche Gaskraftwerke gebaut werden. Die kurzfristigen Ausschreibungen sind dafür nur der Auftakt. Es gibt keine Strategie wie der Kraftwerkspark klimagerecht umgebaut werden soll. Klimaschutz spielt bei Bundesministerin Reiche kaum eine Rolle, smarte Lösungen wie Speicher bekommen eine Feigenblatt-Förderung. Das ist eine Energiepolitik von gestern, die klimagerechte, kostengünstige Lösungen vernachlässigt und fossile Geschäftsmodelle subventioniert.

Mit diesen Weichenstellungen droht ein überdimensionierter, kostspieliger fossiler Schattenkraftwerkspark. Indem Ministerin Reiche innovative Lösungen vernachlässigt, bürdet sie der Allgemeinheit unnötig hohe Kosten auf. Wir fordern ein Umsteuern und Priorität für Flexibilität wie Speicher oder Nachfragesteuerung. Das reduziert den Kraftwerksbedarf, senkt die Kosten und macht Deutschland weniger abhängig von Brennstoffimporten", so Graichen.

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Tina Löffelsend

Abteilungsleitung Klimaschutz

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

tina.loeffelsend@bund.net

Telefon: 030 275 86 433