Die Studie untersucht, wie Fördermittel für Klimaschutz und Klimaanpassung wirkungsorientiert und bürokratieärmer umgesetzt werden können. Analysiert wurden fünf Landesprogramme in Rheinland-Pfalz, Sachsen, Niedersachsen und Thüringen. Die Untersuchung basiert auf einer Dokumentenanalyse sowie Interviews mit Expertinnen und Experten, die im vierten Quartal 2025 durchgeführt wurden.
Die Studie zeigt mehrere konkrete Hebel auf, mit denen Bund und Länder den Förder-Dschungel lichten können:
- Bündelung von Förderprogrammen
- pauschalierte Budgets mit Positivlisten möglicher Klimamaßnahmen
- dauerhafte Finanzierung kommunaler Personalstellen für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagement
- vereinfachte Verfahren ohne aufwändige Antragstellung sowie einheitliche digitale Antrags- und Nachweisverfahren.
Insbesondere vor dem Hintergrund der Finanz- und Haushaltskrise sollten Kommunen – wie in Förderprogrammen üblich – keine Eigenanteile erbringen müssen. Die Empfehlungen der Studie lassen sich nicht nur für den Klimaschutz anwenden, sondern können auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden – insbesondere die anstehende Verausgabung der Mittel aus dem Sondervermögen “Infrastruktur und Klimaneutralität”.