| Datum: | 13. Oktober |
| Uhrzeit: | 16:00 bis 17:30 Uhr |
| Ort: | AXICA Kongress- und Tagungszentrum Pariser Platz 3 10117 Berlin |
| Anmeldung: | Hier für den Deutschen Klimatag anmelden |
Auf der Klimakonferenz COP28 im Jahr 2023 einigten sich die Vertragsstaaten zum ersten Mal auf eine Abkehr von fossilen Brennstoffen („Transitioning Away From Fossil Fuels“, TAFF). Auf der COP30 forderten über 80 Staaten einen globalen Fahrplan, um die Umsetzung der Abkehr von Kohle, Öl und Gas weltweit voranzubringen. Da kein Konsens für einen Fahrplan erzielt werden konnte, initiierte die brasilianische COP30-Präsidentschaft einen freiwilligen Roadmap-Prozess. Parallel dazu fand im April 2026 die erste internationale TAFF-Konferenz in Santa Marta/Kolumbien statt, an der 57 Staaten und die EU teilnahmen, um konkrete Wege für den fossilen Ausstieg zu diskutieren und bis zu einer zweiten Konferenz im Jahr 2027 voranzubringen. Ergänzend zu diesen Dynamiken entwickelt sich seit dem Vorstoß der türkischen COP-Präsidentschaft für ein globales Elektrifizierungsziel („35 by 35“) als Teil der Action Agenda eine neue globale Elektrifizierungs-Agenda.
Wie kann sichergestellt werden, dass Elektrifizierung und fossiler Ausstieg als zwei Seiten derselben Medaille zusammen vorangetrieben werden? Welche Rolle sollte Deutschland bei neuen Vorreiter-Allianzen einnehmen? Was bedeuten die Entwicklungen neuer plurilateraler Formate wie der TAFF-Konferenz und einer an Bedeutung gewinnenden Action Agenda für den UNFCCC-Prozess und die COPs?
Ziele
- Die Erwartungen der Zivilgesellschaft an die Bundesregierung hinsichtlich ihres internationalen Engagements für den fossilen Ausstieg und das Elektrifizierungsziel sowie in Bezug auf ihre nationale Umsetzung kommunizieren.
- Die nationalen und internationalen Entwicklungen rund um den Ausstieg aus fossilen Energien und Elektrifizierung zusammenbringen, und diskutieren, was die internationale TAFF-Dynamik für Deutschlands (inter)nationale Klimapolitik und neue Allianzen bedeuten kann.
Panelist*innen (bisher angefragt):
- Lutz Morgenstern, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
- Fentje Jacobsen, WWF
- Pieter de Pous, E3G