News Mitglieder
Vorschlag für Subventionsreform: Repurposing als Hebel für Klimaschutz und Wirtschaftskraft
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat heute einen neuen Policy Brief zur Umwidmung (Repurposing) klimaschädlicher Subventionen veröffentlicht. Er zeigt, wie Fehlanreize im Steuer- und Abgabensystem nicht nur abgebaut, sondern gezielt für Klimaschutz, Zukunftsinvestitionen und soziale Entlastung genutzt werden können. Anlass ist die laufende Konsultation der Bundesregierung zum neuen Klimaschutzprogramm.
CO2-Bilanz für 2025: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Klimaschutzversagen der Bundesregierung im Verkehrs- und Gebäudesektor
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das Klimaschutzversagen der Bundesregierung und fordert deutliche Nachbesserungen für den Klimaschutz im Verkehrs- und Gebäudesektor. Die heute veröffentlichte Treibhausgas-Bilanz der Agora Energiewende belegt, dass Deutschland seine Klimaziele im Verkehrs- und Gebäudesektor im letzten Jahr erneut deutlich verfehlt hat.
Haltung zeigen! „Wir haben es satt!“-Bündnis fordert von Bundesregierung zukunftsfähige Agrarpolitik
Haltung zeigen! Mit dieser Forderung geht das „Wir haben es satt!“-Bündnis am 17. Januar in Berlin auf die Straße. Rund 60 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft demonstrieren für eine bäuerliche, umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft. Sie kritisieren die Bundesregierung, die einen agrarpolitischen Rückschritt nach dem anderen beschließe.
BEE zur EEG-Novelle: Erneuerbare sind das Fundament der Energieversorgung
Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat heute ein Positionspapier zur geplanten EEG-Novelle vorgelegt. Darin zeigt der Verband auf, wie der eingeschlagene Transformationskurs konsequent fortgeführt und systemisch optimiert werden kann.
Umweltverbände kritisieren Stellungnahme zu Klima-Verfassungsbeschwerden: Bundesregierung verweigert Verantwortung
Die Bundesregierung lehnt in ihrer aktuellen Stellungnahme zu Klima-Verfassungsbeschwerden weitere Verpflichtungen zu effektivem Klimaschutz ab und bewertet die 2024 erfolgte Abschwächung des Klimaschutzgesetzes als verfassungskonform. Stellungnahmen des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) und des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) betonen hingegen wesentliche Mängel im geänderten Klimaschutzgesetz.
Gesetz(t): Das Ende der Gasheizung?
Das Umweltinstitut München ordnet für Verbraucher*innen die aktuell wieder Fahrt aufnehmende Debatte um das Heizungsgesetz ein.
Klimabericht der Evangelischen Kirche Deutschlands 2025 vorgestellt
Bei der 6. Tagung der 13. Synode der EKD in Dresden haben Dr. Oliver Foltin (FEST Heidelberg) und Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, Beauftragte des Rates für Schöpfungsverantwortung, den Fortschrittsbericht zur Klimaschutzrichtlinie („Klimabericht der EKD 2025") eingebracht.
Rangliste zeigt, wie Wetterextreme arme Staaten besonders verheerend treffen
Neuer Climate Risk Index von Germanwatch zeigt, dass Dominica, Myanmar und Honduras in den vergangenen 30 Jahren am stärksten von Extremwetter betroffen. Es sind fast ausschließlich Länder des Globalen Südens in der Spitzengruppe der Negativ-Rangliste. Aber auch Deutschland und weitere EU-Staaten rangieren unter den Top 30.
Für ein starkes Cap im zweiten Emissionshandel: Offener Brief an den Bundeskanzler
Zusammen mit S4F-Regensburg hat die Bürgerlobby Klimaschutz einen Offenen Brief an den Bundeskanzler Friedrich Merz initiiert. Gemeinsam mit weiteren 53 unterzeichnenden Gruppen rufen sie den Kanzler dazu auf, sich für eine starke Emissionsobergrenze (Cap) im zweiten EU-Emissionshandel für Wärme und Verkehr einzusetzen.
Bündnis-Appell: Keine Aufweichung des Gebäudeenergiegesetzes!
Derzeit verhandelt die Bundesregierung über eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes, das auch als Heizungsgesetz bekannt ist. Gemeinsam mit der Gebäude-Allianz appelliert der Paritätische Gesamtverband in einem offenen Brief an die Bundesregierung, das Gesetz nicht aufzuweichen: Auch künftig sollen neu eingebaute Heizungen mit mindestens 65 Prozent Erneuerbaren Energien betrieben werden!
VCD: Kein Foul gegen den Bahn-Fernverkehr – beschlossene Förderung bereitstellen!
Anfang November hatte das Bundesverkehrsministerium kurzerhand Zuschüsse in Höhe von 105 Millionen Euro gestrichen, die für Fernzüge die Schienenmaut absenken sollten. (Trassenpreisförderung) – obwohl das Geld im kürzlich verabschiedeten Bundeshaushalt für 2025 bereitsteht. Die Bahnunternehmen hatten die Förderung fest eingeplant, nun fehlt sie ihnen im Betrieb. Hierdurch drohen Preiserhöhungen oder Einschränkungen im Angebot.
Mitglieder fordern klare Umsetzungsschritte zu Beginn der Weltklimakonferenz COP30
Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém mahnen einige Mitglieder: Es braucht konkrete Fortschritte bei der Klimafinanzierung und dem Ausstieg aus fossilen Energien an. Kurz vor der Konferenz veröffentlichten Brasilien und Aserbaidschan die Baku-to-Belém-Roadmap, die den Weg zur Umsetzung des neuen internationalen Klimafinanzierungsziels aufzeigt.
Stahlgipfel: Chancen nutzen, Wirtschaft stärken!
Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute Vertreter der Industrie zum Stahlgipfel ins Bundeskanzleramt geladen. Der BEE ruft in diesem Zusammenhang dazu auf, für die Stahlbranche klimaneutrale Geschäftsmodelle anzureizen.
Mehr Entschlossenheit der EU beim Klimaziel – Schwaches Signal kurz vor COP30
Kurz vor Beginn der UN-Klimakonferenz COP30 sehen zwei Mitgliedsorganisationen mit Sorge auf die jüngsten Beschlüsse des EU-Umweltrates. Der Umweltrat hat ersten Berichten zufolge am Mittwoch ein 2040-Ziel von minus 90 Prozent Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 beschlossen - allerdings mit der Option, einen Teil über internationale Emissionszertifikate zu erreichen.
EU-Gipfel ebnet Weg für neues Klimaziel 2040
Die EU-Regierungschefs haben in Brüssel den Weg für ein neues Klimaziel freigemacht: Bis 2040 sollen die Treibhausgasemissionen um bis zu 90 Prozent gegenüber 1990 sinken. Das Ziel soll voraussichtlich am 4. November beim Treffen der Umweltminister*innen formal beschlossen werden. Es bildet die Grundlage für den europäischen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen (NDC) für 2035. Zwei Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland, Germanwatch und WWF, bewerten die Ergebnisse unterschiedlich, mahnen aber…
Zwischen Hunger und Überfluss: Neue Studie zur Welternährung
Ein Teil der Welt lebt im Überfluss an vermeintlich billigen, aber ungesunden Produkten mit gravierenden Folgen wie Übergewicht, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so das Umweltinstitut München. Gleichzeitig würden im globalen Süden weiterhin Millionen Menschen hungern. Der neue Bericht der internationalen EAT-Lancet-Kommission zeige Lösungswege auf, wie eine gesunde, nachhaltige und gerechte Ernährung weltweit gelingen kann.
Deutsche Regierung investiert weiter in fossile Brennstoffe
Die heute veröffentlichte Studie von Oil Change International und ClientEarth zeigt, dass Deutschland weiterhin auf Investitionen öffentlicher Gelder in fossile Brennstoffe in Milliardenhöhe setzt, obwohl diese Projekte nicht mit dem Glasgower Klimapakt von 2021 vereinbar sind.
KonsumChallenges – Veränderung beginnt jetzt!
Expert*innen von adelphi und kosmos b e.V. haben im Auftrag des Umweltbundesamtes das Bildungsmaterial "KonsumChallenges – Veränderung beginnt jetzt!" entwickelt. Die KonsumChallenges bieten einen leichten Einstieg in das Thema nachhaltiger Konsum.
Die Natur als Rückgrat der Wirtschaft – Zeit, die echten Leistungsträger zu schützen
Die wichtigsten Leistungsträger unserer Wirtschaft sitzen weder im Büro noch bekommen sie ein Gehalt. Es sind Insekten, lebendige Böden, Wälder und Mikroorganismen in der Natur. Dieser Artenreichtum sichert uns Gesundheit, Wirtschaftsleistung und bezahlbare Lebensmittel. Die Kampagne „Echte Leistungsträger“ der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen macht sichtbar, was wir allzu oft übersehen, und zeigt mit überraschenden Fakten, wie grundlegend Artenreichtum für alle Bereiche unseres Lebens…
Autobahnen und Bundesstraßen: Priorisieren statt neu verschulden
Anlässlich der anhaltenden Debatte über die Finanzierung neuer, zusätzlicher Autobahnen und Bundesstraßen richten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der ACE Auto Club Europa und die Klima-Allianz Deutschland einen gemeinsamen Appell an die Bundesregierung. Sie fordern die Koalition auf, den Vereinbarungen des Koalitionsvertrags zu folgen und den Schwerpunkt klar auf die Sanierung der maroden Verkehrsinfrastruktur zu setzen. Diese Priorisierung ist überfällig, da in den…
Brasilien verleiht Tropenwaldfonds neuen Schub – Deutschland muss nun aktiv mitgestalten
Tropical Forest Forever Facility: Unsere Mitglieder Plant-for-the-Planet und Germanwatch fordern Deutschland auf, sich finanziell und inhaltlich engagiert in den neuen Fonds einzubringen.
Herber Rückschlag für internationalen Waldschutz: Deutsche Umwelthilfe kritisiert geplante Verschiebung der EU-Entwaldungsverordnung
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die heute von EU-Umweltkommissarin Roswall vorgeschlagene Verschiebung der EU-Verordnung gegen Entwaldung und Walddegradierung (EUDR) um ein weiteres Jahr auf den 30. Dezember 2026 als bedenklichen Rückschlag für den internationalen Waldschutz.
Welche Länder würden vom weltgrößten Fonds für Waldschutz profitieren? Plant-for-the-Planet präsentiert TFFF Watch Beta
Mit der Tropical Forest Forever Facility (TFFF) plant Brasilien den größten Regenwaldfonds der Welt. Plant-for-the-Planet präsentiert TFFF Watch und zeigt, welche Länder nach heutigem Stand Mittel erhalten würden.
Bahnstrategie: Ohne starke Schiene keine Mobilitätswende
Im Vorfeld der Vorstellung der Bahnstrategie durch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erklärt Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), was es jetzt braucht.
BMWE-Monitoringbericht: Mitglieder warnen vor Rückschritt in der Energiewende
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat heute den neuen Monitoringbericht zur Energiewende veröffentlicht. Während im Bericht am Klimaziel sowie am Ausbauziel von 80 Prozent Erneuerbaren bis 2030 festgehalten wird, sorgt die Einordnung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) für Kritik. Mehrere Mitgliedsorganisationen der Klima-Allianz Deutschland fordern, den Kurs zu halten und die Energiewende entschlossen voranzutreiben.
7 Regeln für eine wirksame und klimafreundliche Subventionspolitik –Muss die Bundesregierung nachsteuern?
Anlässlich der heutigen Veröffentlichung des 30. Subventionsbericht stellt das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) in seinem neuen Policy Brief „Zielgenau und wirksam: Die sieben Regeln fürs Geld ausgeben“ einen Leitfaden für eine moderne Subventionspolitik vor. Die Analyse zeigt: Staatliche Mittel wirken nur dann effizient für Klimaschutz und Transformation, wenn sie klaren Regeln folgen.
Zum Start der IAA 2025: VCD fordert mehr E-Mobilität, ein Bonus-Malus-System bei der Kfz-Steuer und strenge CO2-Grenzwerte
Wenn morgen in München die IAA eröffnet, hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den Ton gesetzt: Er will am Auto als Hauptverkehrsmittel und am Verbrenner als Antrieb festhalten. Der ökologische Verkehrsclub VCD hält dagegen: Das Auto hat nur eine Zukunft, wenn es emissionsfrei, sicher und stadtverträglich wird. Der öffentliche Verkehr muss in Stadt und Land zur komfortablen Alternative werden. Der VCD fordert mehr E-Mobilität, ein Bonus-Malus-System bei der Kfz-Steuer und strenge…
Angebliche Entlastung vergrößert Unsicherheiten für Unternehmen und geht zulasten von Menschenrechten und Umwelt
Germanwatch kritisiert die Regelungen zum Lieferkettengesetz und der Nachhaltigkeitsberichterstattung, die das Kabinett heute beschlossen hat.
WWF warnt: Heizungsgesetz muss erhalten bleiben!
Das Streichen des Gebäudeenergiegesetzes wird nicht nur die Klimakrise weiter anfachen, sondern auch für wirtschaftliche Verluste und finanzielle Einbußen der Menschen im Land sorgen, warnt der WWF. Zum Klausurbeschluss von CDU, CSU und SPD äußert daher Viviane Raddatz, Klimachefin vom WWF Deutschland, Kritik.
Klagewelle droht: Deutschland muss schon jetzt klimaneutral sein!
Protect the Planet hat eine Analyse von Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt veröffentlicht, die die Folgen des spektakulären Klima-Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom Juli 2025 einordnet. Brisant: Das 1,5-Grad-Ziel ist völker- und menschenrechtlich bindend – Industriestaaten müssen schon jetzt klimaneutral sein. Staaten können andere Staaten vor dem IGH verklagen.
Potential für Waldschutz - aber nur mit höchsten Standards und zusätzlichen Mitteln
Germanwatch äußert sich zur neuen Concept Note 3.0 der Tropenwald-Initiative TFFF: Deutschland sitzt als potenzieller Investor und Mitglied im vorläufigen Entscheidungsgremium und muss die Initiative richtungsweisend beeinflussen. Es müssen klare Umwelt- und Sozialstandards definiert werden.
Neue Studie: Kein Monopol für große Gaskraftwerke
Für die künftige Versorgungssicherheit sind kleinere Anlagen schneller, günstiger und nachhaltiger, betont der Landesverband Erneuerbare Energien NRW.
Kaum Platz für Busse
Eine Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten. In nur fünf Großstädten betragen die Bussonderfahrstreifen mehr als ein Prozent des Straßennetzes. Während Berlin Spitzenreiter ist, sind vier Städte ganz ohne Busspur. Trotz Vereinfachungen durch neue Straßenverkehrsordnung plant nur gut die Hälfte der Städte weitere Busspuren. Die Deutsche Umwelthilfe fordert eine Ausbauoffensive für Busspuren, um klimafreundliche Mobilitätswende…
Keine Einigung bei UN-Plastikverhandlungen in Genf WWF: „Suche nach Konsens hat in die Sackgasse geführt“
Die UN-Verhandlungen über ein globales Plastikabkommen in Genf sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Einige Staaten haben dem vorgelegten Vertragstext ihre Zustimmung verweigert. Der WWF zeigt sich enttäuscht und gleichzeitig erleichtert.
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Die Verfassungsbeschwerden von fünf deutschen Umweltverbänden für ausreichenden Klimaschutz haben eine wichtige Hürde genommen. Das Bundesverfassungsgericht hat die Bundesregierung, Bundesrat, Bundestag und mehrere Ministerien sowie Fachgremien offiziell zur Stellungnahme aufgefordert. Diese Aufforderung bedeutet in der Regel, dass sich das Bundesverfassungsgericht mit der rechtlichen Argumentation und den gestellten Anträgen ernsthaft auseinandersetzt. Die Institutionen haben bis zum 15.…
Brandherd Deutschland
WWF-Studie warnt vor eskalierenden Waldbränden durch Klimakrise und falsche Waldpolitik.
BEE: Abschaffung der Gasspeicherumlage bringt kurzfristige Entlastungen, aber langfristige Belastungen
Am 06.08.2025 wurde die Abschaffung der Gasspeicherumlage durch das Bundeskabinett beschlossen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) befürwortet die angestrebten Entlastungen grundsätzlich, kritisiert jedoch die einseitige Entlastung von fossilem Gas. Dadurch werde ein Ungleichgewicht bei Abgaben auf Gas- und Strompreise geschaffen. Gleichzeitig warnt der Verband vor einer Zweckentfremdung des Klima- und Transformationsfonds (KTF).
Schatten beim Solar-Ausbau
Das Tempo beim Solar-Ausbau im Land hat nachgelassen, bedauert der Landesverband Erneuerbare Energien NRW. Der Zubau wird weiterhin durch den schwachen Ausbau auf den Freiflächen getrübt.
WWF-Studie: Erde steuert in Zeitalter der Feuer-Extreme / Waldbrände werden zu eigenem Treiber der Klimakrise
Die Waldbrandsaison hat weltweit bedrohliche Dimensionen angenommen: Von Kanada über Europa bis nach Indonesien stehen Wälder aktuell in Flammen und bedrohen Leben und Lebensgrundlagen vieler Menschen. Die neu veröffentlichte WWF-Studie „Außer Kontrolle – Brennende Wälder im Zeitalter der Klimakrise“ zeigt, wie Wald- und Vegetationsbrände durch Erderhitzung und intensive Landnutzung in den letzten Jahrzehnten deutlich an Intensität und Ausmaß zugenommen haben und immer häufiger außer Kontrolle…
Haushaltsplanung 2026 klimapolitisch unzureichend
Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland äußern sich kritisch zur aktuellen Haushaltsplanung für das Jahr 2026. Die geplanten Kürzungen würden die Finanzierung des Klimaschutzes, die Zukunfts- und die Investitionssicherheit gefährden.
Deutsche Umwelthilfe kritisiert Trump-„Deal“: EU schafft neue fossile Abhängigkeit und opfert Klimaschutz
Die Europäische Union verpflichtet sich im neuen Handelsabkommen mit den USA für drei Jahre zum Import von fossilen Energien in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor einer neuen fossilen Abhängigkeit zulasten von Klimaschutz und Sicherheit. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf, das fossile Importversprechen umgehend zurückzunehmen.
Landwirtschaft im Hitzestress: Neue Wege im Hitzestress
Rekordhitze, anhaltende Dürre, Starkregen – die Klimakrise trifft unsere Landwirtschaft mit voller Wucht. Allein im ersten Halbjahr 2025 erlebte Deutschland das trockenste Halbjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das Umweltinstitut München fordert politische Rahmenbedingungen für den Ökologischen Landbau, Agroforstsysteme und Agri-Photovoltaik, um unsere Böden zu schützen, Wasser einzusparen und gleichzeitig das Klima zu schonen.
Analyse zeigt: Hitzetote in Europa übersteigen Verkehrstote um mehr als das Doppelte
Eine aktuelle Analyse des Centre for Planetary Health Policy (CPHP) und KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. macht deutlich: Hitze ist eine stille, aber tödliche Gesundheitsgefahr in Europa. Durch einen Vergleich mit der Zahl der Verkehrstoten wird deutlich, wie gravierend aber vergleichsweise unsichtbar die Zahl von Hitzetoten in Europa durch klimawandelbedingte Hitzewellen ist.
EU-Vorschlag degradiert Naturschutz zur Nebensache
Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag für den neuen langfristigen Haushalt gestern vorgelegt – und zeigt damit einmal mehr, dass sie die Dramatik der Klima- und Naturkrise falsch bewertet. Während Europa von Hitzewellen, Waldbränden und Überschwemmungen heimgesucht wird, will Brüssel das LIFE-Programm streichen, und damit direkte Mittel für Klima- und Biodiversitätsschutz. Das ist ein fatales Signal zur falschen Zeit.
„Decke auf, wo Atmen krank macht!“: Deutsche Umwelthilfe misst mit Bürgerinnen und Bürgern Dieselabgasgift Stickstoffdioxid
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland auf, bei ihrer bundesweiten Messaktion für Saubere Luft mitzumachen. Unter dem Motto „Decke auf, wo Atmen krank macht“ will die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation bislang unbekannte Belastungsschwerpunkte mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) identifizieren und Maßnahmen einfordern – insbesondere an Orten, wo kaum offizielle Messstationen existieren.
Baustopp vor Borkum nach Sieg vor Gericht: Deutsche Umwelthilfe schützt im Eilverfahren einzigartiges Steinriff vor Kabeltrasse für neue Gasbohrungen
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg einen wichtigen Zwischenerfolg für den Schutz der Meeresnatur erzielt: Das Gericht hat dem Antrag der DUH auf sofortigen Baustopp für das Stromkabel zur geplanten Gasplattform von One-Dyas stattgegeben.
Kohle-Banken-Studie: Gefährliche Trendumkehr bei globaler Kohlefinanzierung
urgewald und 23 internationale NGO-Partner haben die diesjährige Kohle-Banken-Studie „Still Banking on Coal“ veröffentlicht, die die Entwicklung der Finanzströme von 650 Geschäftsbanken an Kohleunternehmen seit Glasgow untersucht. Die Ergebnisse sind ernüchternd: In den vergangenen drei Jahren haben weltweite Geschäftsbanken die Kohleindustrie mit mehr als 385 Milliarden US-Dollar unterstützt.
Kraftwerksstrategie muss Motor der grünen Wasserstoffwirtschaft werden
Ein Bündnis aus Unternehmen und Umweltverbänden fordert von Bundeswirtschaftsministerin Reiche verbindlichen Fahrplan zur Emissionsreduktion bei der Ausschreibung von Kraftwerken.
Die Energiewende selbst in die Hand nehmen: Dach-Solar-Selbstbaukurs für Laien
Im artefact Klima- und Solarpark wurde erstmals ein Solar-Selbstbaukurs durchgeführt. Am Ende des Kurses strahlten die zwölf Teilnehmenden mit der Sonne um die Wette: Die Solaranlage auf dem Dach war erfolgreich montiert.
EU-Klima-Sozialfonds: Bundesregierung lässt erste Frist für Modernisierungs-Milliarden verstreichen
Anlässlich des ausgebliebenen Klimasozialplans der Bundesregierung macht der BNW darauf aufmerksam, dass Klimaschutzmaßnahmen dringend sozial-gerechter zu gestalten sind. CDU/CSU und SPD müssen Förder- und Auszahlungsmechanismen schaffen, die allen Bürger:innen die Teilhabe an klimaneutralen und kostengünstigen Lösungen ermöglichen.